Casino Wien: Palais Esterházy, Öffnungszeiten & Poker – Alles zum Besuch 2026

Casino Wien: Palais Esterházy, Öffnungszeiten & Poker – Alles zum Besuch 2026

Ein Freitagabend, kurz vor 20 Uhr. Auf der Kärntner Straße herrscht das übliche Treiben in der Donaumetropole – Touristengruppen mit Stadtplänen, Pärchen auf dem Weg zum Abendessen, der Geruch von gebrannten Mandeln aus einem Kiosk. Dann, wenige Schritte vom Trubel entfernt, eine barocke Fassade aus dem 17. Jahrhundert. Schwere Holztüren, goldene Lettern: Spielbank im Palais Esterházy. Zwei Männer im Sakko betreten das Gebäude. Eine Frau zieht am Eingang kurz ihren Ausweis hervor. Drinnen fängt der Abend an.

Die Spielbank ist nicht irgendein gewöhnlicher Betrieb. Sie ist die bekannteste und meistbesuchte Spielstätte Österreichs – und das seit Jahrzehnten. Was sie von ihren Mitbewerbern trennt, ist nicht die Anzahl der Tische oder die Auswahl der Slots, sondern der Ort selbst: das Palais Esterházy im ersten Bezirk, ein barocker Stadtpalast, dessen Geschichte älter ist als das Haus um gut drei Jahrhunderte. Wer hierher kommt, betritt nicht nur ein Spieletablissement – er betritt ein Stück Geschichte der Bundeshauptstadt.

Das Palais Esterházy: Barock und Spieltische unter einem Dach

Das Gebäude, in dem die Spielbank seit 1968 betrieben wird, wurde im 17. Jahrhundert errichtet – als Stadtpalais der ungarisch-österreichischen Adelsfamilie Esterházy, einer der mächtigsten Dynastien des Habsburger Reichs. Die Esterházys waren Mäzene, Diplomaten und Feldherren; Joseph Haydn verbrachte beinahe 30 Jahre seines Lebens in ihren Diensten, komponierte auf ihren Schlössern, für ihre Feste.

Dieses Palais in der Kärntner Straße 41 ist eines der ältesten erhaltenen Barockpalais der Stadt, das sich noch im ersten Bezirk befindet. Die Fassade wurde in den folgenden Jahrhunderten mehrfach verändert, doch die Struktur – die Raumfolgen, die Säulen, die Proportionen – ist die des 17. Jahrhunderts. Wer das Etablissement besucht, sollte sich fünf Minuten nehmen, um einfach durch die Räume zu gehen, bevor er an den ersten Tisch tritt. Das Gebäude ist interessanter als jede Spielstrategie.

Die staatliche Glücksspielgesellschaft – ein Konzern, der 12 Spielhäuser im Land betreibt – übernahm das Palais nach dem Zweiten Weltkrieg und eröffnete hier das Flaggschiff des österreichischen Glücksspiels. Heute kommen nicht nur Spieler hierher, sondern auch Neugierige, Touristen und Menschen, die den Abend in einem außergewöhnlichen Ambiente verbringen wollen.

Öffnungszeiten, Adresse und Kontakt der Spielstätte

Das Haus befindet sich zentral im ersten Bezirk, im sogenannten Stephansplatz-Bereich – zu Fuß vom Stephansdom, der Staatsoper und der Hofburg. Die Lage ist so zentral, dass ein Besuch problemlos in jeden Abendplan in der Donaumetropole integriert werden kann.

Information Details
Adresse Kärntner Straße 41, 1010 Wien (1. Bezirk)
Öffnungszeiten Täglich ab 15:00 Uhr
Schließzeit Mo–Do 03:00 Uhr
Schließzeit Fr–Sa 04:00 Uhr
Telefon +43 1 512 48 36
E-Mail [email protected]
Eintritt Kostenlos (Lichtbildausweis erforderlich)
Glücks Card Ja, erhältlich vor Ort
Anreise mit der U-Bahn: Die nächste Station ist Karlsplatz/Oper (U1, U2, U4) – von dort sind es etwa 3 Gehminuten entlang der Kärntner Straße Richtung Norden. Alternativ: Stephansplatz (U1, U3) – ebenfalls ca. 5 Gehminuten. Beide Stationen liegen auf der Kärntner Straße, die Spielbank ist von beiden aus gut ausgeschildert.

Spielangebot: Tische, Automaten und ein exklusiver Baccarat-Tisch

Der Betrieb verfügt über rund 145 Automaten und etwa 25 Spieltische – eine für ein Stadtetablissement dieser Klasse respektable Zahl. Das Tischspielsegment umfasst die klassischen Varianten: Roulette (europäisch), Blackjack, verschiedene Pokervarianten sowie Baccarat.

Beim Baccarat gibt es eine Besonderheit, die unter Kennern gut bekannt ist: Es handelt sich um den einzigen Baccarat-Tisch in Österreich, der mit einem Live-Dealer in traditioneller Form bespielt wird – persönlich, mit vollständiger Zeremonie, ohne den beschleunigten Spielbetrieb, den man aus anderen Häusern kennt. Wer Baccarat ernsthaft spielen möchte oder das Spiel einfach in seiner puristischen Form erleben will, findet in der Bundeshauptstadt den richtigen Ort.

Spielart Verfügbarkeit Hinweis
Roulette Ja, mehrere Tische Europäisches Roulette, ein Zero
Blackjack Ja, mehrere Tische Klassische Regeln, verschiedene Limits
Poker Ja Cash Games & Turniere (APT)
Baccarat Ja Einziger Live-Dealer-Tisch in AT
Spielautomaten ca. 145 Verschiedene Kategorien

Poker und die Austrian Poker Tour im Palais Esterházy

Wer in Österreich Pokerturniere spielt, kennt die Spielbank als seine zweite Heimat. Das Haus ist die ständige Hauptspielstätte der Austrian Poker Tour (APT) – dem wichtigsten Pokerturnier-Format des Landes. Die APT zieht regelmäßig Spieler aus ganz Österreich, Deutschland und der Schweiz in die Donaumetropole; die Hauptevents sind seit Jahren ausverkauft.

Das Etablissement hat dafür einen eigenen Pokerbereich eingerichtet, der von den übrigen Spieltischen getrennt ist. Cash Games laufen täglich; die Blindstruktur und aktuellen Turniertermine werden auf der Kassenwebsite und auf der APT-Seite veröffentlicht. Wer das erste Mal dabei ist: Die Atmosphäre ist offen, die Dealer erfahren, das Niveau der Cash Games liegt im mittleren Bereich – nicht high-stakes, aber kein reines Touristenspiel.

„Die Spielbank ist nicht nur ein Spieletablissement – es ist der Ort, an dem österreichisches Poker eine Adresse gefunden hat.“

Wer das Haus wegen eines APT-Turniers besucht, sollte frühzeitig registrieren. Die Buy-ins variieren je nach Event; die Hauptturniere beginnen in der Regel nachmittags, Satelliten und Side-Events laufen parallel. Ein gültiger Lichtbildausweis ist obligatorisch, auch für erfahrene Spieler.

Dresscode: Was man abends anzieht (und was nicht)

Der Dresscode lautet offiziell Smart Casual bis Business Casual; abends wird ein Sakko empfohlen. Das klingt vager, als es ist. Wer das Haus verstehen will, muss den Ort verstehen: Es ist ein Barockpalais im ersten Bezirk, kein Spielsalon in einem Einkaufszentrum.

Was funktioniert: Dunkle Jeans ohne Risse, Hemd oder Bluse, Loafer oder Oxford-Schuhe, für Frauen Kleid oder elegante Hose. Wer abends kommt und an den Tischen spielen möchte, tut gut daran, ein Sakko mitzunehmen – nicht aus Pflicht, sondern weil die Atmosphäre es rechtfertigt und weil man unter Gleichgesinnten besser aufgehoben ist. Ein einfaches dunkles Sakko genügt; kein Abendanzug notwendig.

Was nicht funktioniert und zu Schwierigkeiten am Eingang führen kann: Sportschuhe, Shorts, zerrissene oder stark gebleichte Jeans, Kapuzenpullover als Oberbekleidung, Flip-Flops oder Sandalen. Das Personal ist diskret, aber bestimmt – und die Regel wird tatsächlich angewendet, auch bei Gruppen.

Ein praktischer Tipp: Wer unsicher ist, ob das Outfit passt, zieht lieber ein Niveau über dem an, was er für notwendig hält. Overdressed existiert in dieser Spielstätte nicht wirklich; underdressed hingegen schon.

Bestes Besuchszeitfenster: Wochentag versus Freitagnacht

Es gibt zwei grundlegend verschiedene Wege, das Haus zu erleben – und welcher der richtige ist, hängt davon ab, was man sucht.

Wochentag, früher Abend (15:00–19:00 Uhr): Das ist die Spielbank in ihrem ruhigsten Zustand. Die Tische sind besetzt, aber nicht überfüllt; man bekommt problemlos einen Platz am Roulette oder Blackjack; die Dealer haben Zeit für ein kurzes Gespräch; die Automaten sind nahezu alle verfügbar. Wer zum ersten Mal kommt und das Spielen ohne Zeitdruck lernen oder einfach die Atmosphäre des Palais aufnehmen möchte, sollte diese Stunden wählen.

Freitag oder Samstag nach 21:00 Uhr: Die Stimmung ist eine vollkommen andere. Das Etablissement füllt sich; am Eingang bildet sich gelegentlich eine kurze Schlange; die Tische sind voll; im Hintergrund klingt leise Musik; die Bar ist in Betrieb. Es ist lebhafter, enger, lauter – und für viele genau das, weswegen sie kommen. Wer das Gefühl eines echten Spieleabends sucht, ist hier richtig. Wer dagegen in Ruhe spielen will, sollte lieber unter der Woche kommen.

Die Verlängerung der Öffnungszeiten am Wochenende bis 04:00 Uhr ist nicht zufällig: Der Betrieb weiß, dass sein Publikum am Freitagabend später kommt und länger bleibt.

Restaurant, Bar und Veranstaltungen im Palais Esterházy

Das Haus ist kein reines Spieletablissement. Es verfügt über ein Restaurant und eine Bar, die in die historischen Räumlichkeiten integriert sind. Das Restaurant bietet österreichische Küche mit internationalem Einschlag; die Bar ist auch ohne Spielabsicht nutzbar. Für Veranstaltungen steht der Festsaal zur Verfügung – Shows, Konzerte, private Events. Im Laufe des Jahres werden regelmäßig Veranstaltungen angekündigt, die nichts mit Glücksspiel zu tun haben.

Wer mit einer Gruppe kommt – sei es für einen Junggesellenabend, ein Firmenevent oder einen Geburtstag – kann vorab mit der Eventabteilung Kontakt aufnehmen. Das Haus bietet Packages an, die Spielchips, Essen und geführte Touren durch das Palais kombinieren. Das ist einer der unterschätztesten Aspekte dieses Betriebs: Als Ort für Gruppenevents in der Bundeshauptstadt ist die Spielstätte eine Option, die viele nicht kennen, aber kaum einer bereut.

Touristenroute: Spielbank, Stephansdom und Hofburg

Wer die Donaumetropole zum ersten Mal besucht und die Spielbank in seinen Abend einbauen möchte, hat die Geographie auf seiner Seite. Die Kärntner Straße 41 liegt exakt im Zentrum des historischen ersten Bezirks – zwischen Stephansplatz und Karlsplatz, zwischen Dom und Oper.

Ein realistischer Abendplan für Touristen: Nachmittagsbesuch beim Stephansdom (10 Gehminuten von der Spielstätte; Eintritt in die Kathedrale kostenlos, Turmbesteigung kostenpflichtig) → Spaziergang durch die Innenstadt → Abendessen in einem der Restaurants auf der Kärntner Straße → Besuch des Etablissements ab 20:00 Uhr.

Wer mehr Zeit mitbringt: Die Hofburg liegt 15 Gehminuten westlich, über den Albertinaplatz und den Burggarten. Die Staatsoper befindet sich praktisch gegenüber der U-Bahn-Station Karlsplatz/Oper – weniger als 5 Minuten von der Spielbank entfernt. Wer eine Oper besucht und danach in das Haus geht, muss nicht umziehen: das Outfit passt in beiden Häusern.

Die U-Bahn-Verbindung macht die Heimfahrt unkompliziert. Linie U1 oder U3 vom Stephansplatz, Linie U1, U2 oder U4 vom Karlsplatz/Oper – von beiden Stationen aus erreicht man alle Bezirke der Stadt ohne Umsteigen. Taxis und Ridesharing-Dienste stehen auf der Kärntner Straße jederzeit zur Verfügung.

Glücks Card und weitere praktische Hinweise

Der Betrieb bietet ein Treueprogramm unter dem Namen Glücks Card an. Die Karte ist kostenlos erhältlich, beim ersten Besuch an der Kasse, und sammelt Punkte auf alle Spielumsätze. Mit zunehmender Punktzahl steigt man in höhere Stufen auf und erhält Zugang zu Sonderangeboten, Einladungen zu Events und gelegentlich zu exklusiven Pokerturnieren.

Für Gelegenheitsbesucher ist die Glücks Card ein netter Bonus ohne Verpflichtung. Für Stammgäste ist sie sinnvoll: Die oberen Stufen bieten tatsächlich messbare Vorteile, insbesondere rund um die APT-Turnierkalender.

Checkliste für den Besuch:

✓ Lichtbildausweis mitbringen (Pflicht ab 18 Jahren)
✓ Smart Casual Outfit – Sakko empfohlen für den Abend
✓ Bargeld oder Karte – Wechselgeld am Eingang verfügbar
✓ Bei APT-Turnieren: Frühzeitig online registrieren
✓ U-Bahn: Karlsplatz/Oper (3 min) oder Stephansplatz (5 min)

Häufige Fragen (FAQ)

Wann hat das Casino Wien geöffnet?

Die Spielbank öffnet täglich um 15:00 Uhr. Die Schließzeit liegt von Montag bis Donnerstag bei 03:00 Uhr; an Freitagen und Samstagen schließt das Etablissement um 04:00 Uhr.

Was ist der Dresscode im Etablissement?

Smart Casual bis Business Casual. Abends wird ein Sakko empfohlen. Sportkleidung, zerrissene Jeans, Flip-Flops und Kapuzenpullover als Oberbekleidung werden am Eingang abgewiesen. Wer unsicher ist, zieht lieber eine Stufe schicker an.

Gibt es Pokerturniere in der Spielstätte?

Ja. Das Haus ist die ständige Hauptspielstätte der Austrian Poker Tour (APT). Neben den Turnieren gibt es tägliche Cash Games. Aktuelle Termine und Strukturen sind auf der APT-Website und auf der offiziellen Betreiberseite veröffentlicht.

Wie komme ich mit der U-Bahn zur Spielbank?

Die nächste Station ist Karlsplatz/Oper (U1, U2, U4), etwa 3 Gehminuten entfernt. Alternativ: Stephansplatz (U1, U3), etwa 5 Gehminuten. Von beiden Stationen folgt man der Kärntner Straße – die Spielstätte ist gut zu finden.

Kostet der Eintritt etwas?

Nein, der Eintritt ist kostenlos. Am Eingang wird ein gültiger Lichtbildausweis verlangt. Das Mindestalter liegt bei 18 Jahren. Die Glücks Card – das Treueprogramm des Hauses – ist ebenfalls kostenlos und kann direkt vor Ort beantragt werden.


Stand: Oktober 2026. Öffnungszeiten und Spielangebot können variieren – aktuelle Informationen auf der offiziellen Website oder unter +43 1 512 48 36.